Im Oktober 2025 hatte ich die Freude, am Business Day des Bitcoin Forum Bayern zu sprechen. Mein Vortrag „Lohnt sich Investieren ohne Bitcoin noch?“ beleuchtet, wie Bitcoin als absolut knappes, digitales Geld die Kapitalallokation verändert – und warum sich Investieren ohne Bitcoin künftig nur noch unter klaren Bedingungen lohnt.
Ich zeige, wie Bitcoin mit klassischen Anlageklassen wie Gold, Kunst, Immobilien und Aktien konkurriert, warum es sich als Kreditsicherheit und strategischer Unternehmensanker etabliert und welche Folgen diese Entwicklung für die globalen Märkte hat. Dabei erläutere ich auch, wie Unternehmen wie Strategy (MicroStrategy) und Metaplanet diese Transformation bereits vorwegnehmen.
Im Folgenden findest du die Videoaufzeichnung, das vollständige Transkript sowie die Präsentationsfolien.
Ich wünsche dir viel Freude und neue Erkenntnisse beim Eintauchen in das Thema.
Präsentations Transkript
„Hinweis: Dieses Transkript wurde leicht für Lesbarkeit redigiert (Füllwörter entfernt, Tipp-/Hörfehler korrigiert), ohne den Sinn zu verändern.“
Anmoderation
„Begrüßt mit mir: Leon Wankum.“
Leon Wankum:
Vielen herzlichen Dank auch für die Einladung, lieber Joe. Für mich ist es das erste Mal, dass ich dabei sein darf, und ich bin sehr beeindruckt, wie eine traditionelle Bank eine neue Technologie wie Bitcoin annimmt.
Und heute möchte ich darüber sprechen, wie Bitcoin die Art und Weise verändert, wie wir Werte speichern, teilen und zugänglich machen.
Ein paar Worte zu mir: Wer bin ich?
Ich habe während meines Philosophiestudiums vor mehr als zehn Jahren Bitcoin kennengelernt und habe dann meine Masterarbeit 2015 über Bitcoin geschrieben.
2016 bin ich angefangen bei oneVest, einem Projektentwicklungs- und Investmentunternehmen aus Hamburg. Wir bauen Immobilien in Norddeutschland und investieren international. Seit 2021 bin ich Geschäftsführer unserer Bitcoin-Abteilung und Head of Bitcoin Strategies.
Ich bin bekannt dafür, darüber zu sprechen, wie Bitcoin die Art und Weise verändert, wie wir investieren – insbesondere in Immobilien und Venture Capital –, aber nicht nur, weil Bitcoin als nahezu perfektes Geld jede Anlageklasse, die wir heute benutzen, beeinflusst.
Warum investieren wir überhaupt?
Die Frage ist: Warum investieren wir überhaupt?
Der Grund, warum heute primär investiert wird, ist, um die Inflation auszugleichen.
Fiat-Geld ist schlechtes Geld, weil durch die Vermehrung der Geldmenge die Kaufkraft einzelner Einheiten abnimmt. Das bedeutet: Wir sind gezwungen, unser Geld zu investieren, nur um die Kaufkraft zu erhalten und Werte zu speichern.
Ganz klassisch gibt es auch das produktive Investieren. Das bedeutet: Wir investieren, um Rendite zu erzielen – nicht nur, um die Inflation auszugleichen –, aus sozioökonomischen Aspekten oder weil wir Innovation und Fortschritt fördern wollen. Und der letzte Punkt, der bei uns Deutschen sehr beliebt ist, ist das Generieren von Einkommen oder Cashflow.
Den wenigsten ist bewusst, dass wir Einkommen generieren wollen, weil wir die Inflation ausgleichen wollen. Aber im Zuge der starken Vermehrung der Geldmenge ist das Erzielen von Cashflow nicht so sinnvoll, wie es erscheint. Da werde ich im Detail auch noch drauf eingehen.
Wo liegt das Vermögen?
Wenn wir uns einmal anschauen: Wo liegt eigentlich das Geld, wo liegt das Vermögen? Das hier ist das Vermögen der gesamten Welt, nicht nur von Deutschland. Und der Großteil des Vermögens liegt nicht in Geld, sondern in Anlageklassen, die eine Geldfunktion erfüllen, weil unser Geld ein schlechter Wertspeicher ist.
Die Frage ist also: Was ist gutes Geld? Da gibt es verschiedene Ideen drüber. Bitcoin ist der österreichischen Schule entsprungen. 1871 hat Carl Menger ein sehr bedeutendes Buch geschrieben – „Grundsätze der Volkswirtschaftslehre“ – und da beschreibt er, dass Geld ein Tauschmittel ist. Und von dieser Tauschmittelfunktion leitet sich die Wertspeicherfunktion ab, weil keiner – außer man wird dazu gezwungen – Geld akzeptieren würde, das in der Zukunft keinen Wert mehr hat.
Bitcoin vs. Immobilien
Weil unser Geld aber schlechtes Geld ist, also ein schlechter Wertspeicher, investieren wir. Dazu gehört einmal Gold – das ist ganz klassisch auch eine Art von Geld. Dazu gehört aber auch Kunst, seltene Produkte, Aktien, Anleihen und Immobilien. Immobilien sind der beliebteste Wertspeicher der Welt – und der beliebteste Wertspeicher der Deutschen. Ungefähr 55 % des Vermögens der privaten Haushalte sitzt in Immobilien.
Und ich möchte mir jetzt einmal anschauen, wie sich der beliebteste Wertspeicher der Deutschen und der Welt gegen Bitcoin schlägt. Wenn wir uns ansehen, wie sich Bitcoin gegenüber Immobilien verhält, wird klar, dass Bitcoin der überlegenere Wertspeicher ist.
Bitcoin ist nicht abhängig von lokalen Bauvorschriften, es ist an keinen Standort gebunden. Es gibt keine endliche Nutzungsdauer – Bitcoin ist unendlich nutzbar, weil es digitale Information ist. Es gibt keinen Unterschied zwischen Form und Geist. Es gibt keine begrenzte Teilbarkeit wie bei Immobilien. Das Einzige, was man Immobilien lassen muss: Sie sind leicht als Sicherheit verwendbar und leicht zu finanzieren und zu hebeln. Die Infrastruktur, um Bitcoin als Kreditsicherheit zu nutzen, gibt es noch nicht – sie entsteht aber gerade.
Ein interessanter Punkt ist das Einkommen. Seit dem 31. Dezember 2024 wird in den USA der Kaufkraftzuwachs von Bitcoin auf der Bilanz als Einkommen deklariert. Das bedeutet: Wenn Bitcoin im Jahr 50 % an Kaufkraft gewinnt, sind diese 50 % auf der Bilanz als Einkommen klassifiziert. Und dieser Kaufkraftzuwachs von Bitcoin ist im Durchschnitt höher als der Cashflow von 99 % der Unternehmen weltweit.
Wichtig ist auch: Bitcoin ist absolut begrenzt. Immobilien und andere Wertspeicher sind das nicht. Bitcoin ist dezentralisiert, einfach zugänglich, relativ günstig zu lagern und hat eine extrem hohe Liquidität. Und im Zuge der zunehmenden geopolitischen Konflikte ist es sehr wichtig, dass Bitcoin nicht einfach beschlagnahmt werden kann und man sich damit über Grenzen bewegen kann.
Unternehmen, Produktivität und Inflation
Ich möchte jetzt über Unternehmen und Aktien sprechen. Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass Produktivität heute nicht mehr von menschlicher Arbeitskraft abhängt, sondern von Innovation, Fortschritt und Effizienz. Seitdem große Sprachmodelle wie ChatGPT, Perplexity und andere aufgetreten sind, sinkt die Produktivität trotz steigender Zahl der Erwerbstätigen. Das ist ein großes Problem, insbesondere für ein industrielles Land wie Deutschland, wenn man sich dessen nicht bewusst ist.
Inflation ist nicht natürlich. Die natürliche Form des Marktes ist Deflation – eigentlich müsste alles immer billiger werden. Der Grund, warum alles teurer wird, ist die Vermehrung der Geldmenge, also die Geldinflation.
Es gibt zwei Gesetzmäßigkeiten, die beschreiben, warum Dinge über den technologischen Fortschritt günstiger werden: Erstens das Moore’s Law, das besagt, dass sich die Speicherkapazität von Computern etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Dadurch werden Computer – trotz Inflation – mit der Zeit immer günstiger, weil die Deflation der Technologie nicht aufzuhalten ist. Zweitens das Wright’s Law, benannt nach Theodore Wright, der 1936 beobachtet hat, dass sich mit jeder Verdopplung der Produktion die Kosten um einen konstanten Faktor senken. Das ist der sogenannte Lernkurveneffekt – „We are learning by doing“. Je mehr wir produzieren, desto besser werden wir darin und desto günstiger müsste alles werden.
Warum wir aber keine Deflation sehen, liegt daran, dass wir in einem inflationären Geldsystem leben, in dem Staaten – Konstrukte, die nicht mehr modern sind – versuchen, sich über Wasser zu halten. Und das Problem ist: Wenn man nicht versteht, dass Bitcoin die einzige Art ist, sich gegen Inflation abzusichern und die Produktivitätssteigerung, die KI mit sich bringt, zu speichern, zu bemessen und zugänglich zu machen, dann wird reales Wachstum schwierig.
Die meisten Unternehmen, insbesondere in Deutschland, wachsen nominal – aber wenn man die Inflation, also die Geldmengenausweitung, abzieht, schrumpfen sie real. Die einzigen Unternehmen, die die Inflation outperformen, sind die, die Bitcoin einsetzen oder künstliche Intelligenz – oder am besten beides.
Strategy („MicroStrategy“) und Metaplanet
Unternehmen, die Bitcoin halten und nutzen, schlagen die, die es nicht tun. Ein Beispiel: Strategy. Über die letzten fünf Jahre – insbesondere 2024 – waren Bitcoin-Unternehmen die erfolgreichsten der Welt.
Strategy ist ein Unternehmen, das es schon über 20 Jahre gibt und Business-Intelligence-Lösungen anbietet. 2020 stand Michael Saylor vor dem Problem, dass die Reserven an Kaufkraft verloren. Er entschied sich, die Cashreserven in Bitcoin zu wandeln. Als er sah, dass der jährliche Kaufkraftzuwachs von Bitcoin die Marktzinsen übersteigt, begann er, sich Geld am Markt zu leihen, um Bitcoin zu kaufen. So entstand das erste große Bitcoin-Treasury-Unternehmen.
Ein anderes Beispiel ist Metaplanet. Das Unternehmen wurde ursprünglich als „Red Planet“ in Thailand gegründet, betrieb rund 30 Hotels in Südostasien und hatte ein Investmentvolumen von etwa 200 Millionen US-Dollar. Während der Covid-Zeit mussten fast alle Hotels schließen; das Unternehmen stand kurz vor dem Bankrott. Der CEO Simon Grove sah Videos von Michael Saylor und kam auf die Idee, die Hotels zu verkaufen und das Geld in Bitcoin zu investieren. Im April 2024 verkaufte Metaplanet 29 Hotels, behielt eins und kaufte Bitcoin – der Aktienkurs stieg daraufhin um rund 9.900 %. Metaplanet wurde damit das erfolgreichste Unternehmen 2024 und könnte zum größten in Japan werden.
Das ist keine Anlageberatung, sondern eine Beobachtung. Interessant ist, dass die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen in Japan Metaplanet geholfen haben. Nach dem Mt. Gox-Hack (2014) führte Japan die strengsten Bitcoin-Regulierungen und die höchsten Steuern der Welt ein – bis zu 55 % Einkommensteuer auf Bitcoin-Gewinne. Wer jedoch Aktien eines Unternehmens hält, das Bitcoin hält, zahlt nur etwa 20 %, und im NISA-Account (japanisches Renten- und Investmentkonto) sogar 0 %. Metaplanet wurde dadurch zum Gateway zu Bitcoin für Japaner und damit zum am schnellsten wachsenden Unternehmen des Landes.
Japan ist auch ein gutes Beispiel dafür, wozu Inflation langfristig führt. In den 1980er Jahren war es eine der boomendsten Volkswirtschaften der Welt, doch aufgrund des demografischen Wandels und eines fehlenden Verständnisses dafür, was Produktivität im technologischen Zeitalter bedeutet, konnte das Wachstum nicht gehalten werden. Die Zinsen wurden daraufhin so stark gesenkt, dass die Rendite in Japan im Durchschnitt für Staatsanleihen in den letzten zehn Jahren unter 1 % lag. Das führte dazu, dass die Nachfrage nach Metaplanet-Aktien – die letztlich nur ein Exposure auf den Bitcoin-Preis bieten – explodierte.
Geschäftsmodell Metaplanet
Das Geschäftsmodell von Metaplanet ist interessant. Vor Bitcoin bestand es darin, Hotels zu bauen und zu betreiben – also Immobilien. Heute ähnelt es in gewisser Weise einem Bitcoin-Modell. Wenn Bitcoin im Preis steigt, steigt die Aktie. Das erlaubt Metaplanet, neue Aktien zu emittieren und mit dem Kapital Bitcoin zu kaufen. Das ist vergleichbar mit der Refinanzierung einer Immobilie.
Immobilien sind vor allem wegen der steuerlichen Vorteile und der Möglichkeit des Hebels interessant. Man leiht sich inflationäres Geld – Euro, Dollar oder Yen – und kauft damit einen begrenzten Vermögenswert. Durch den Wertzuwachs erzielt man Rendite, die über den Hebel noch verstärkt werden kann. Doch eine Immobilie dauert von der Planung bis zur Vollvermietung oft fünf Jahre – das bedeutet Risiko und Zeit. Metaplanet hingegen kann in einem Bitcoin-Bullenmarkt alle zwei Tage, wenn der Preis steigt, neue Aktien emittieren. Anstatt fünf Jahre zu warten, dauert es zwei Tage – das heißt, Metaplanet kann etwa tausendmal so schnell wachsen wie ein immobilienbasiertes Unternehmen.
Das zeigt die Überlegenheit von Bitcoin als Spartechnologie. Bitcoin ist nahezu perfektes Geld – und es schlägt Immobilien und andere Anlageklassen wie Aktien oder Staatsanleihen, die als Geldalternativen genutzt werden, aber nicht dafür geschaffen wurden.
Was bedeutet „nahezu perfektes Geld“?
Ich habe gesagt: Gutes Geld ist ein guter Wertspeicher – und ein guter Wertspeicher ist eine gute Kreditsicherheit. Die Kreditsicherheitsfunktion fehlt unserem heutigen Geldsystem weitgehend. Früher diente Gold als Tauschmittel, Wertspeicher und Kreditsicherheit. Auch auf einem Hartgeldstandard gibt es Kredit – es ist sinnvoll, nicht alles Ersparte sofort auszugeben, weil Erspartes auch bedeutet, sich auf die Zukunft vorbereiten zu können.
Ein Kredit wird es also auch auf einem Bitcoin-Standard geben. Da Bitcoin im Jahr durchschnittlich etwa 50 % an Kaufkraft gewinnt, entsteht eine neue Geschäftsmöglichkeit:
MicroStrategy, heute Strategy, hat die Cashreserven in Bitcoin gewandelt und Bitcoin zur Unternehmensstrategie gemacht – eine Bitcoin-Treasury. Bitcoin gewinnt an Wert, die Bilanz wächst, Investoren interessieren sich, es werden mehr Aktien emittiert, mehr Kapital aufgenommen, mehr Bitcoin gekauft – das ist das sogenannte Bitcoin Flywheel, von dem Michael Saylor spricht.
Während die Schulden, die Unternehmen aufnehmen, um Bitcoin zu kaufen, durch Inflation real sinken, steigt Bitcoin exponentiell. Wenn Verschuldung bewusst gemanagt wird, ist das Risiko gering.
Vergleich bilanzbasierter Geschäftsmodelle
Es gibt vier bilanzbasierte Geschäftsmodelle, die die deutsche Wirtschaft prägen:
- Immobilien: Geld wird nicht über Einnahmen verdient, sondern über Wertsteigerung und Hebel. Die Mieten dienen meist nur der Zinsbedienung.
- Versicherungen: Große Bilanzstrukturen, um Risiken abzusichern.
- Autohersteller: Viele verdienen heute nicht mehr mit dem Verkauf von Autos, sondern mit deren Finanzierung – sie sind faktisch Banken.
- Strategy (ehemals MicroStrategy): Bietet Zugang zu Bitcoin für Investoren, die ihn regulatorisch nicht direkt halten dürfen, etwa Versicherungen.
Es wird oft gesagt, dass mit jedem Bitcoin-Kauf das Risiko steigt. Das Gegenteil ist der Fall: Im Fiat-System steigt das Risiko über die Zeit durch Inflation; bei Bitcoin sinkt es über die Zeit. Der Bitcoin hat den Zeitwert des Geldes umgekehrt.
Strategy hält etwa 670.000 Bitcoin, je nach Marktwert 60 bis 80 Milliarden Dollar. Wenn Bitcoin in den nächsten zehn Jahren um 20 % jährlich steigt – was weniger als die Hälfte des Wachstums der letzten vier Jahre wäre –, ist die Unternehmenskasse in zehn Jahren 500 Milliarden, in 15 Jahren eine Billion und in 20 Jahren zwei Billionen Dollar wert. Die Schulden dagegen sind gering: Strategy ist mit etwa 20–30 % verschuldet, Metaplanet nur mit 0,5 %, da Aktienemissionen keine Schulden sind.
Revolution des Anleihemarkts
Auch der Anleihemarkt wird durch Bitcoin revolutioniert. Strategy hat nicht nur Aktien, sondern auch Anleihenmodelle entwickelt. Wenn Bitcoin im Jahr 50 % an Kaufkraft zulegt und man sich zu 10 % am Markt Geld leiht, entsteht eine Arbitrage von 40 %. Diese Produkte sind gefragt, weil Staats- und Unternehmensanleihen meist unter 10 % Rendite bringen.
Strategy hat verschiedene Serien entwickelt:
- STRK („Strike“)
- STRF („Strife“)
- STRD („Stride“)
- STRC („Stretch“)
Diese Produkte zahlen 8–10 % Ausschüttung jährlich. Manche sind wandelbar in Strategy-Aktien, andere haben monatliche Liquidität. So entsteht für viele Investoren, die keinen Bitcoin direkt kaufen dürfen, ein vertrautes Produkt mit Bitcoin-Exposure.
Fazit
Mit diesen 8–10 % Ausschüttungen hat Strategy einen neuen Standard gesetzt. Alle Staats- und Unternehmensanleihen werden sich diesem Renditestandard annähern, weil Bitcoin die Renditeerwartung verändert. Wenn ich 50 % im Jahr machen kann, indem ich Bitcoin halte – warum sollte ich in ein Unternehmen investieren, das 8 % wächst, also weniger als die Inflation? Wer Bitcoin nicht halten darf, findet in solchen Produkten die zweitbeste Option.
Über die Zeit werden diese Unternehmen die neuen Banken werden. In jedem Kapitalmarkt wird es ein solches Unternehmen geben, das Produkte mit besseren Konditionen anbietet als die traditionellen. So wird der Zinssatz langfristig angehoben – zuerst auf das Niveau der Bitcoin-Treasury-Unternehmen, später auf den durchschnittlichen Kaufkraftzuwachs von Bitcoin.
Wenn man den nicht schlagen kann, braucht man nicht investieren. Bitcoin ist das beste Investment. Wer Bitcoin spart, schlägt die meisten Fiat-Investments – insbesondere über die Zeit. Nvidia hat zwischen 2022 und 2024 Bitcoin geschlagen, aber nicht über zehn Jahre. Es gibt kein Asset, das Bitcoin über zehn oder fünfzehn Jahre outperformt hat.
Spekulation in Immobilien und anderen Anlageklassen wird abnehmen und zu Bitcoin wandern. Bitcoin ist der ultimative spekulative Markt – und das, was ESG versprochen hat zu sein. Die sekundären Effekte sind positiv: Menschen müssen nicht mehr in Häuser investieren, Mieten steigen nicht weiter, Kapital wird effizienter allokiert, Innovation und Fortschritt werden bezahlbarer.
Schluss
Vielen Dank für eure Zeit. Wenn ihr möchtet, könnt ihr mir gerne folgen – über den QR-Code kommt ihr auf meine Website leonwankum.com. Ich habe auch einen Newsletter auf leonwankum.substack.com, wo ich auf Englisch über Immobilien, Bitcoin, Philosophie, Ethik und Investieren schreibe. Mein Buch „Digital Real Estate“ erscheint 2026 bei Bitcoin Magazine Books und anschließend bei Aprycot Media in deutscher Übersetzung.
Vielen Dank.
Die Zukunft von Immobilien und Bitcoin👇
— Leon Wankum (@leonwankum) October 13, 2025
Ich freue mich sehr über das positive Feedback zu meinem Vortrag beim Bitcoin Forum Bayern! 🌟
Die Slides findet ihr im Thread unten. Vielen Dank an die Organisatoren und meine Freunde, die mir bei der Vorbereitung der Präsentation… pic.twitter.com/N75HK9mtB7












